Die 60er

Nachfolger des Gründungsvorsitzenden Georg Püttmann war 1956 Karl Kubiak geworden, der bis dahin das Amt des zweiten Vorsitzenden innehatte. Dieser wiederum war im Jahre 1959 von Karl Josef Ohm in seinem Amt beerbt worden.

Diese drei genannten Vorsitzenden, die dem Verein in den ersten zwei Jahrzehnten vorstanden und die ihn sozusagen aus dem "Säuglings-" durch das "Kinder-" in das "Jugendalter" geführt haben, gebührt ein besonderer Dank. Ohne ihre umsichtige und aufopferungsvolle Tätigkeit wäre es dem Verein sicherlich nicht gelungen, gerade die sehr schweren Anfangszeiten zu überstehen und sich langsam aber stetig zu entwickeln.

Im Herbst 1965 legte dann nach 15-jähriger Stabführung der Kapellmeister Adolf Ohm sein Amt aus Altersgründen nieder. Die Gründung und der Aufbau des Bläserchores bzw. Musikvereins Rehringhausen bleiben mit dem Namen des ersten Dirigenten untrennbar verbunden. Aus Dankbarkeit und Anerkennung der erworbenen Verdienste um den Verein wurde er zum Ehrendirigenten ernannt.

Als Nachfolger wurde der Musikkamerad Hubert Adam, ein Musiker aus den eigenen Reihen des Vereins, gefunden. Es war damals für den noch jungen Musiker gewiss keine leichte Aufgabe, dort fortzufahren, wo Adolf Ohm aufgehört hatte und mit seinen noch jungen Jahren einer Musikkapelle vorzustehen. Fleiß und Ausdauer gepaart mit fachlichem Können, waren die Voraussetzung dafür, dass unter seiner Führung in der Kapelle eine weiterhin stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen war. Vor allen Dingen hatte es ihm von Anfang an der Nachwuchs und dessen Förderung angetan. Er bemühte sich unermüdlich, den zehn- bis vierzehnjährigen Jungen und Mädchen die ersten Begriffe von Noten beizubringen und diese somit langsam in die Kapelle einzubauen.

Der langjährige Kapellmeister, Ehrendirigent und Mitbegründer Adolf Ohm starb im Jahre 1972 im Alter von 82 Jahren. Diesem edlen Musiker, der die Kapelle aus den ersten Anfängen zu einer weitgehend homogenen und musikalisch geschlossenen Einheit geformt hatte, gebührt der ewige Dank des Vereins und ein stilles Gedenken.

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